Nikolaus besucht Partnerstadt Warcq

Da hatten sich die Schülerinnen und Schüler einer Grundschule aus Warcq mal wieder etwas einfallen lassen. Auf verschiedenen selbst gestalteten Schildern brachten sie dem Nikolaus, dem Baumholderer Bürgermeister Günther Jung und seiner kleinen Delegation zur Kenntnis, dass sie ihr Kommen sehr schätzen. Plötzlich waren die Schildchen von Hand zu Hand gegangen und auf die Bühne gewandert, wo sie dann von einzelnen Schülerinnen und Schülern gut sichtbar gezeigt wurden. Und das Ganze war auf Deutsch geschrieben. Klar, dass die Klasse von der deutschen Besucherschar mit viel Beifall bedacht wurde. Überhaupt hatten sich die Schulklassen viel Mühe gegeben und hervorragend zur Unterhaltung der zahlreichen Gäste in der großen Halle beigetragen. Kaum zu bremsen waren die Kinder des Warcqer Kindergartens. Sie stampften und tanzten mit Begeisterung auf der Bühne, so dass man fast Bange haben musste, ob die Bretter das denn aushalten würden. Alles in allem haben die Tänze und die Gesänge der Kinder des Kindergartens und der Schulen viel Freude bereitet. Die Eltern standen den Kindern in ihrer Begeisterung kaum nach und versuchten möglichst viel im Foto auf ihren Handys festzuhalten. Dankbar nahmen die Kinder schließlich die Geschenke entgegen, die der Nikolaus und sein Partnerschaftskomitee mitgebracht hatten. Das obligatorische, gemeinsame Mittagessen im Haus Giloy wurde gegen drei Uhr kurz unterbrochen, als sich die gesamte Gesellschaft zu einer Ausgrabung am Rande des Ortes begab. Es handelte sich um die seltene Ausgrabung einer privaten römischen Therme, die zufällig beim Bau der Autobahn, die Warcq mit Metz verbinden soll, entdeckt wurde. Die Therme hat drei kleinere Becken aufzuweisen. Diese wurden von Sklaven beheizt und unterhalten. Sie enthielten kaltes, warmes und heißes Wasser, so der Leiter der Ausgrabung. An Hand von Bildern erläuterte dieser sehr ausführlich und mit Engagement die gesamte Ausgrabung. Er sei sich sicher, dass unter der angrenzenden Wiese noch interessante Ausgrabungsstätten lagerten. Doch wie überallverfüge die Gemeinde auch hier nicht über genügend Geld, so dass er nicht wisse, ob man noch weitere Funde ans Tageslicht werde fördern können. Der Nieselregen und der unangenehme, kühle Wind setzten der Besichtigung schließlich bald ein Ende. Zurück im Festsaal wurden gegen Ende des Besuches noch Reden der Bürgermeister Bernard Pierquin und Günther Jung sowie des Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees Warcq-Baumholder gehalten, in denen u.a. auf die Bedeutung der Partnerschaft und Freundschaft der beiden Gemeinden von allen Seiten noch einmal ausführlich hingewiesen wurde. Schlussendlich wurden – wie immer – kleine Geschenke ausgetauscht, denn kleine Geschenke erhalten bekanntlich die Freundschaft.
Bleibt als Besonderheit noch nachzutragen, dass diesmal auch der Dirigent des Musikvereins Berglangenbach, Dieter Rausch, mit Gattin eingeladen war, der im kommenden Jahr mit seiner Musikkapelle in der Ardennengemeinde zum Patronatsfest aufspielen soll.
Es war noch dunkel als man losgefahren war und es war schon wieder dunkel, als sich die Delegation aus Baumholder mit reichen Eindrücken wieder auf den Heimweg begab.
Bild "Unsere Stadt:PM Warcq2018,kl.JPG"



Stadt Baumholder erweitert Team

Nach dem Umzug der Stadtbücherei in das Kulturzentrum Goldener Engel, möchte die Stadt Baumholder die Öffnungszeiten und somit auch das Team der Stadtbücherei erweitern.
Wer möchte gerne ehrenamtlich für ca. 2 Wochenstunden (freitagsabends oder samstagsmorgens) uns in der neuen Stadtbücherei unterstützen?
Bitte im Stadtbüro vormittags zwischen 09:00 und 11:00 Uhr melden.



Auf Raiffeisens Spuren

Wanderausstellung der Volksbank Hunsrück-Nahe eG im „Goldenen Engel“ in Baumholder zeigt Bedeutung des Sozialreformers und der Genossenschaften

Bild "Freizeit und Events:Raiffeisenausstellung.jpg"Der Goldener Engel öffnet seine Türen für eine Wanderausstellung zu Ehren Friedrich Wilhelm Raiffeisens und begrüßt den Aussteller, die Volksbank Hunsrück-Nahe.

Wenn der Genossenschaftsgründer Friedrich Wilhelm Raiffeisen ein Youtuber wäre, so hätte er eine Community von mehr als 22 Millionen Followern: So viele Menschen sind heute Mitglied einer Genossenschaft. Bei der Volksbank Hunsrück-Nahe sind es rund 24.300 „Diese Zahlen dokumentieren die große gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung Raiffeisens, der Genossenschaften insgesamt, aber auch unserer Volksbank Hunsrück-Nahe“, betont Vorstandsmitglied Erik Gregori. Das Leben und Wirken des Sozialreformers, der am 30. März 200. alt geworden wäre, würdigt das genossenschaftliche Kreditinstitut erneut mit der bereits in Simmern, Kirchberg, Rhaunen, und Idar-Oberstein Ausstellung. Unter dem Titel. „Das Beispiel nützt allen. Raiffeisen, seine Genossenschaften und ihre Ausstrahlung in die Welt.“ ist sie jetzt vom 26. November bis 16. Dezember im Goldenen Engel in Baumholder zu sehen.
Die Öffnungszeiten sind: Di-Do 10-12 Uhr, Mi 17-19 Uhr und jeden 1. und 3. Sonntag im Monat von 14-17 Uhr. Der Eintritt zur Wanderausstellung ist kostenfrei.

„Auch unsere Genossenschaft wurde nach Raiffeisens Prinzipien der Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung im 19. Jahrhundert gegründet. Sie ist heute ein modernes Unternehmen, das den heimischen Mittelstand stärkt und mehr als 260 Arbeitsplätze in der Region schafft“, sagt Erik Gregori. Mit dieser Ausstellung wolle die Volksbank Hunsrück-Nahe über den Genossenschaftsgründer und Sozialreformer aus dem Westerwald informieren, der sich damals für bessere Lebens- und Wirtschaftsbedingungen der Menschen auf dem Lande eingesetzt hatte. Gregori: „Seitdem hat die genossenschaftliche Rechtsform nichts von ihrer Innovationskraft verloren. Heute wie damals schließen sich Bürgerinnen und Bürger, aber auch Unternehmen in Genossenschaften zusammen, um zum Beispiel infrastrukturelle Probleme vor der eigenen Haustür zu lösen – von der Energie- und Breitbandversorgung über die Ärzteversorgung bis hin zum generationenübergreifenden Wohnen.“

An elf Stationen zeigt die Ausstellung, wie sich die innovative Genossenschaftsidee Raiffeisens nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen Welt verbreitete: Heute haben sich rund um den Globus eine Milliarde Menschen in 900.000 Genossenschaften zusammengeschlossen.
Außerdem nimmt die wissenschaftlich aufbereitete Ausstellung die Besucher mit auf eine Reise durch Raiffeisens Leben. Sie erzählt von seinen Hilfsaktionen für Arme im Westerwald, berichtet über seine ersten Spar- und Darlehnskassenvereine zur Kreditversorgung des ländlichen Raums und informiert über Raffeisens Gründung einer Zentralbank sowie eines Dachverbandes für ländliche Genossenschaften. Viele historische Fotos dokumentieren die Armut der Landbevölkerung im 19. Jahrhundert, zeigen aber auch Persönliches aus Raiffeisens Leben – von Familienbildern bis zu seiner Totenmaske. Angereichert wird die Ausstellung durch verschiedene Exponate aus dem Archiv und Fundus der Bank.

Zum Plakat bitte hier klicken


Kalender 2019

Die Stadt Baumholder hat einen Jahreskalender 2019 mit Bildern des Baumholderer Malers Jakob Schug aufgelegt.

Es sind Motive aus der Stadt Baumholder in verschiedenen Techniken. Der DIN A3 große Kalender kostet 15,50€ und ist im Stadtbüro und im Kulturzentrum Goldener Engel erhältlich.
Bild "Unsere Stadt:Kalender Schug,kl.jpg"



Traumschleife Bärenbachpfad bis Januar 2019 gesperrt

Bis Ende des Jahres finden auf großen Teilen der Traumschleife Bärenbachpfad Waldarbeiten statt. Deshalb kann der Wanderweg ab sofort bis Ende diesen Jahres nicht mehr begangen werden. Wanderer und Spaziergänger werden aus Sicherheitsgründen gebeten, sich nicht auf der Strecke  aufzuhalten.
Ab Januar 2019 ist die Traumschleife wieder zugänglich. Wir bitten um Verständnis. Unter www.vgv-baumholder.de können Interessierte sich über den aktuellen Stand der Sperrung informieren.


Kinderbonus in Baumholder

Was in Rheinland-Pfalz laut Nahe-Zeitung als kurios angesehen wird, wird von den jungen Eltern der Stadt Baumholder gerne angenommen. Der Stadtrat beschloss, dass alle Haushalte, die seit dem 1. Januar 2015 Nachwuchs bekommen haben, 12 schwarze Müllsäcke zur Entsorgung der Windeln erhalten sollen. Somit sparen die jungen Familie 42 Euro im Jahr, wenn sie zusätzliche Müllsäcke zum Entsorgen von Müll erwerben müssten.
Darüber hinaus besucht ein Vertreter der Stadtspitze jede junge Familie und begrüßt das Neugeborene mit einem persönlichen Geschenk.




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Trauen Sie sich? Im Dicken Turm der Stadt Baumholder können Sie sich von Mai bis Oktober einander das Ja-Wort geben. Mehr Infos hierzu gibt Ihnen gerne Frau Zahler oder klicken Sie Hochzeit.pdf an.





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